
Hey Leute! Gestern habe ich fleissig am Computer gesessen und die Rohdaten für den Schnitt vorbereitet. Die Kamera speichert die Aufnahmen in Dateien, die jeweils etwa 17 Gigabyte gross sind. Alle 25 Minuten wird eine neue Datei angelegt, und bei einer 4K Auflösung erreicht jede Datei diese Grösse. Das neue Video hat davon sechs Stück. Jede der Dateien lasse ich von Gallio Pro nach Gesichtern und Nummernschildern durchsuchen.
Das dauert mehrere Stunden, daher lasse ich es meist über Nacht laufen. Wenn die Software damit durch ist, muss ich jede einzelne Datei noch nachbearbeiten, da sie oft auch andere Stellen verpixelt, bei denen es nicht nötig ist. Anfangs habe ich das nicht gemacht, aber das Ergebnis war nicht zufriedenstellend. Also nachbearbeiten. Das dauert auch nochmal insgesamt einige Stunden.
Wenn die Rohdateien dann fertig sind, mache ich in Final Cut Pro den Rohschnitt und füge alle Dateien zusammen. Danach kommt das Colorgrading, was bedeutet, dass ich die Farben und Kontraste für den Film „aufhübsche“.
Danach setze ich dann die Filmspur für den Tacho über den Filmstreifen mit den normalen Aufnahmen. Das muss genau zeitlich ausgerichtet werden, damit es auch übereinstimmt. Aus diesem Grund hört ihr manchmal auch ein Klatschen von mir. Das wird auf beiden Filmen aufgenommen und anhand des Ausschlages auf der Tonspur ist ein exaktes ausrichten möglich. (In Kinofilmen benutzt man dafür die „Klappe“ zu Beginn jeder Szene.)
Diesmal habe ich ausser dem Tacho auch noch die Zugkraft und Bremskraft Anzeige mit eingeblendet. Die war auf dem Film so gut zu erkennen, dass ich mich kurzerhand entschlossen habe, das mit einzublenden. Ich bin gespannt, wie euch das gefällt.
Was noch für Arbeiten an dem neuen Video anstehen, verrate ich euch im nächsten Beitrag.
Wohin die Reise bei dem neuen Video geht, bleibt noch ein Geheimnis. Ein bisschen Spannung soll ja noch bleiben, oder?

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